Lexikon
Lexikon
Auf dieser Seite werden Begriffe einfach erklärt, die in Tipps zur Pflege von Zimmerpflanzen ständig vorkommen. Die Definitionen sind kurz und erheben keinen Anspruch auf botanische Genauigkeit. Sie sollen Ihnen helfen, Artbeschreibungen, Hinweise auf Verpackungen und Empfehlungen erfahrener Pflanzenfreunde sicher zu verstehen.
Die Wurzeln verstecken sich im Topf und sind nicht zu sehen. Dafür erzählen die Blätter fast immer, was unten vor sich geht – wenn man sie zu lesen weiß.
Pflege
- Gießen nach Trockenheit der Erde
- Gießen nicht nach Plan, sondern nach dem Zustand der Erde: Vor dem Gießen prüft man die oberste Schicht mit dem Finger und greift zur Gießkanne, wenn sie abgetrocknet ist – sofern die Art nichts anderes verlangt.
- Drainage
- Alles, was überschüssigem Wasser hilft, aus dem Topf abzufließen: das Loch im Boden und bei manchen Arten eine Schicht aus grobem Material am Topfboden. Ohne Abfluss stehen die Wurzeln in gestautem Wasser.
- Düngen
- Die Zufuhr von Nährstoffen für eine Pflanze, die lange in derselben Erde wächst. Gedüngt wird in der Wachstumsphase und genau nach der Anleitung des Mittels, direkt nach dem Umtopfen in der Regel nicht.
- Rückschnitt
- Das Entfernen trockener, beschädigter oder zu lang gewordener Triebe mit einem sauberen Werkzeug. Er hilft der Pflanze, ihre Form zu behalten und ihre Kraft in gesunde Teile zu stecken.
- Steckling
- Ein abgeschnittenes Triebstück oder Blatt, aus dem eine neue Pflanze wachsen kann. Stecklinge bewurzelt man in Wasser oder in feuchter Erde, und das gelingt je nach Art unterschiedlich gut.
Licht
- Indirektes Licht
- Helles Licht ohne direkte Sonnenstrahlen, etwa hinter einem leichten Vorhang oder neben einem Fenster, durch das die Sonne nicht direkt fällt. Es passt zu vielen beliebten Zimmerpflanzen.
- Direkte Sonne
- Strahlen, die ungehindert auf die Blätter fallen. Manche Arten lieben sie, andere verbrennen davon und bekommen helle oder braune Flecken.
- Nordfenster
- Ein Fenster, durch das kaum Sonne hereinfällt. Hier gibt es weniger Licht, dafür ist es gleichmäßig, deshalb eignet sich der Platz für schattenverträgliche Arten.
Gesundheit
- Wurzelfäule
- Eine Schädigung der Wurzeln, die meist in ständig nasser Erde entsteht. Die Wurzeln werden dunkel und weich, und die Pflanze welkt, obwohl die Erde feucht ist.
- Quarantäne
- Die vorübergehende Unterbringung einer neuen Pflanze getrennt von den anderen, um Schädlinge rechtzeitig zu bemerken und ihre Ausbreitung auf benachbarte Töpfe zu verhindern.
- Schädlinge
- Kleine Insekten und Milben, die sich vom Pflanzensaft ernähren. Sie verraten sich durch Belag, feine Gespinste, Flecken oder Mücken. Wer sie entdeckt, stellt die Pflanze sofort getrennt auf.
Wo Ihnen diese Begriffe begegnen
- Praxis
Schritt-für-Schritt-Beitrag zum schonenden Umtopfen einer Zimmerpflanze. Hier finden Sie auch den Katalog der Beiträge.
- Fragen
Kurze Antworten zu Gießen, Licht und Standort, Schädlingen, Haustieren und Kindern.
- Bereiche
Vier Themen des Ratgebers: Standortwahl, Gießen und Licht, Umtopfen und Erde, Pflanzengesundheit.
- Sammlungen
Lesewege: dunkles Zimmer und Nordfenster, Wohnung mit Katze, Pflege vor dem Urlaub.
Weiterlesen
- Fragen
Kurze Antworten zu Gießen, Licht und Standort, Schädlingen, Haustieren und Kindern.
- Praxis
Schritt-für-Schritt-Beitrag zum schonenden Umtopfen einer Zimmerpflanze. Hier finden Sie auch den Katalog der Beiträge.
- Neu
Neue Seiten des Ratgebers nach Datum: was erschienen ist, zu welchem Thema es gehört und wem es hilft.
Quellen
- Fachliteratur zur Zimmerpflanzenpflege
- Tierärztliche Merkblätter zur Sicherheit im Haushalt
Die Angaben entsprechen dem Stand zum Erstellungsdatum der Seite. Zimmerpflanzen stellen sehr unterschiedliche Ansprüche an Licht, Wasser und Erde. Bevor Sie die Pflege ändern, prüfen Sie daher, was Ihre Art braucht.